- Flottenintelligenz im Bahnkontext
- Setup: Telemetriedaten via Pub/Sub, Anomalieerkennung als Coprozessor, Ergebnisse in Zustandsdatenbank.
- Entscheidungslogik: KI schlägt priorisierte Inspektionen vor, keine automatischen Sperrungen.
- QA: Golden-Replays auf historischen Störfällen, Drift-Alerts bei Sensor-Firmware-Updates.
- Betrieb: On-prem Cluster im Leitstand, Airgap-Sync zu Edge-Nodes in Depots.
- Wartungs-Copilot über technische Dokumente
- Setup: DMS/PLM als Quelle, asynchrone Aufbereitung, Vektorindex on-prem, LLM-Inferenz mit ACL-aware Retrieval.
- Governance: Prompt/Tool-Policies, Alpi-M für Traceability, Approvals-Tests bei Prompt-Änderungen.
- UI: Vorschlagsmodus mit Zitaten/Belegen; keine „freihändige“ Aktion ohne Bestätigung.
- Sicherheit: Keine Dokumente verlassen die Domäne, Telemetrie ebenfalls on-prem.
Fazit: Integration ist das Produkt
Die meisten KI-Initiativen scheitern nicht am Modell, sondern an unsauberen Grenzen, fehlender Observability, unklarem Rollout und Souveränitätsbrüchen. Wer die Integrationsdisziplin ernst nimmt – Vertrauenszonen, Datenverträge, beobachtbare Agenten, sichere Deployments – kann KI-Funktionen schrittweise und risikokontrolliert in Bestandssoftware verankern. Genau dafür bauen wir: souveräne, on-premise-fähige KI-Systeme und mit Alpi-M ein Governance-Fundament für LLM-Workflows. Erst wenn die Umgebung stimmt, entfaltet das Modell seinen Wert. Souveränität ermöglicht Intelligenz.
FAQ
- Wie starte ich mit begrenztem Budget, ohne mich festzufahren?
- Beginnen Sie mit Phase 0/1: Instrumentierung und Shadow-Mode. Wählen Sie ein Integrationsmuster mit minimaler Invasivität (Batch-Enrichment oder Coprozessor). Definieren Sie klare Akzeptanzmetriken „nicht schlechter als Regel-Baseline“. So erzeugen Sie valide Signale, ohne Produktionsrisiko oder große Vorabinvestitionen.
- Cloud-LLM oder on-prem? Was ist die pragmatische Entscheidung?
- Wenn Datenhoheit und DSGVO-konforme Verarbeitung kritisch sind, priorisieren Sie on-prem LLMs oder streng kontrollierte EU-Setups. Cloud-APIs sind attraktiv in der Experimentierphase, aber sie externalisieren Observability und erschweren Audits. Für produktive Agenten empfehlen wir on-prem Inferenz plus on-prem Observability/Governance, z. B. mit Alpi-M.
- Wie teste ich LLM-Funktionen verlässlich, wo doch Outputs variieren?
- Setzen Sie auf Approvals-Tests für Prompts, deterministische Testläufe mit fixen Seeds/Parametern, Golden-Cases mit erwarteten Zitationen/Quellen, und Red-Teaming. Messen Sie Proxy-Metriken (z. B. Abdeckungsquote der relevanten Dokumente) statt nur „Richtigkeit“. Instrumentieren Sie alles – Traces, Tool-Calls, Fehlpfade – und machen Sie Änderungen an Prompts/Policies reviewpflichtig.
- Wie gehe ich mit GPU-Ressourcen in Edge/On-Prem-Umgebungen um?
- Planen Sie Ressourcenklassen und harte Limits, betreiben Sie einen dedizierten Inferenz-Node-Pool, nutzen Sie Batchgrößen- und Präzisionskontrolle (FP16/INT8) zur Stabilisierung. Messen Sie Worst-Case-Latenzen unter realer Last. Halten Sie einen Fallback ohne GPU (degradierte Qualität) bereit, um Verfügbarkeit zu sichern.
- Wie verhindere ich Vendor Lock-in bei Modellen und Observability?
- Standardisieren Sie Schnittstellen (gRPC/HTTP, OpenTelemetry-ähnliche Traces), trennen Sie Modellartefakte vom Orchestrator, führen Sie ein offenes Artefakt-/Model-Registry on-prem. Für LLM-Observability vermeiden Sie proprietäre Cloud-Dashboards; setzen Sie auf Systeme, die sich in Ihre bestehende Telemetrie-Landschaft integrieren lassen und on-prem bleiben.